Liebe Leserinnen und Leser*,
Alles ist besser mit Ninjas, sagt der Volksmund. Andere würden vielleicht Affen oder Dinosaurier sagen. Aber sind das jetzt Trivialitäten, oder hohe Kunst? Wer oder was spricht euch sofort an, wenn es um einen Film geht? Was ist die Geheimwaffe zu eurem Herzen, daß ihr vor Freude hopsend vor einem Filmplakat steht? Und kann das Defizite wirklich ausgleichen?
Ich freue mich auf eure Inspiration.
Euer Intergalactic Ape-Man
*Angesichts meinen freien Nachmittags versuche ich einfach mal ein neues Format. Den Schnatterday. Das Wort setzt sich spektakulärerweise zusammen aus aus dem Verb schnattern und dem heutigen Wochentag, dem Saturday. An einem Schnatterday gebe ich ein Thema vor und wünsche mir dazu einen Austausch mit euch und vor allem unter den Lesern. Das besondere am Schnatterday soll die Livemoderation der Kommentare sein, was eine Diskussion begünstigt. Da ich ansonsten nicht jeden Tag direkt auf Kommentare reagieren kann, erfolgt die Freischaltung ja normal etwas verzögert. Ich werde z.B. heute bis 20:00 Uhr noch direkt das Geschehen auf dem Blog verfolgen. Natürlich sind auch danach noch alle Kommentare willkommen!


Whoknows
21. April 2012 at 16:47
Es gab mal eine Zeit, da wurden Kinofilme noch gross mit individueller Malerei beworben – und ich neigte dazu,auf (pseudo-)historische Spektakel reinzufallen. Dann zog es mich an einem Abend in Cecil. B. DeMille’s “Samson and Delilah” (1947)…- Vermutlich verhärtete sich damals mein Herz.
Auf jeden Fall neige ich etwa beim Kauf von DVDs eher dazu, Filme zu kaufen, die ich unbedingt noch einmal sehen möchte oder deren Ruf ihnen vorauseilt.
Intergalactic Ape-Man
21. April 2012 at 17:11
Also war Samson and Delilah eine Enttäuschung? Und du bist dann eher so durch Schmusemotive zu beeindrucken?
Whoknows
21. April 2012 at 17:59
Hast du mal den “Löwen” gesehen, mit dem Samson kämpft? Die Trickfiguren im Sandmännchen wirken überzeugender und furchteinflössender.
Intergalactic Ape-Man
21. April 2012 at 18:03
Leider nicht. Das klingt ja nach etwas für mich.
Mir sind Historienfilme nicht sehr zugänglich, deshalb bin ich da nicht sehr hinterher. Samson and Delilah gibt es aber offenbar auch nur auf Super-8.
emmi
21. April 2012 at 17:27
Ich muss leider ganz stumpf Robert Pattinson sagen.
Thematisch steh ich launebedingt momentan auf die Alles-wird-besser-Filme und Du-kannst-alles-wenn-du-willst-Filme.
Leider sidn die meistens doch sehr stumpf und klischeehaft, aber trotzdem zieht mich das momentan magisch an.
Tolle neue Rubrik, Affenmann.
Intergalactic Ape-Man
21. April 2012 at 17:39
Danke. Apropos Affenmann, kennst du eigentlich Emmi Milch?
Ich guck diese Filme doch auch. Zumeist in der Actionvariante, also Typ trainiert und siegt. In den 80ern gabs halt noch keine Castingshows.
bullion
21. April 2012 at 22:48
Zeitreise ist hoch im Trend. Ganz generell Sci-Fi oder oft auch bestimmte Regisseure oder Schauspieler. Kommt ganz darauf an.
m.
22. April 2012 at 01:36
schnatterday klingt gut
…
also, bei mir ist das so, dass mich grundsätzlich filme interessieren, bei denen einer meiner lieblingsschauspieler mitspielt … das spricht mich dann gleich an … klar, weil ich IHN sehen will … z.b. christian bale oder sean bean … wobei mir die filme, in denen sean bean mitgespielt hat, nicht alle gefallen … ganz im gegenteil
… aber jemanden, der einem gefällt, den will man einfach sehen
was ich nicht mag, sind zu brutale filme, sinnlose gewalt … das ist mir dann einfach too much … oder zu unrealistisch …
überhaupt – ehrlich gesagt – finde ich, dass viele filme sehr unrealistisch sind, sprich, nichts mit dem alltag, mit der realität zu tun haben … da hab’ ich mich auch schon gefragt, warum das so ist …
aber das ist wohl wie beim schreiben (da kenn’ ich mich besser aus
): über eine langweilige ehe will keiner was lesen … man will was spannendes, außergewöhnliches lesen … etwas “nicht-langweiliges” … und so ists wohl auch bei den filmen
aber wenn zu viel geballert wird, dann geht mir das auch wieder auf die nerven …
genau diese außergewöhnlichen themen sinds dann auch, die mich interessieren … kürzlich gesehen: remember me! gut, eher eine schnulze, aber außergewöhnlich und mit einer ganz unvorhersehbaren wende in der story … chloe und lie with me … lie with me eher eine klassische erotik-story … chloe eher ein erotik-thriller … aber was besonderes … auch kürzlich gesehen … “the crow” … wusste ich erst nicht, ob mir das gefällt … auch toll und außergewöhnlich … mit einem sagenhaften brandon lee, der seitdem auch zu meinen lieblingsschauspielern gehört, aber leider war das ja sein letzter film … gesehen hab ich auch “requiem for a dream” … puh … starker tobak, auch eher nicht gewöhnlich …
das bringt mich auf den gedanken, dass ich außergewöhnliches sehen will … ich will von einem film abgelenkt und auch gut unterhalten werden – so oder so … nicht zu brutal und auch nicht zu tränendrüsig …
gute komöden gibts aber auch nicht so viel, finde ich … was wichtig wäre … crazy – stupid – love fand ich ganz okay … ebenso the ugly truth … aber z.b. resturlaub fand ich am ende gar nicht lustig …
so, damits nicht zu viel wird
… ende ich hier …
Schlombie
22. April 2012 at 11:20
Also ich bin sehr anfällig für Trash. Wenn da Roboter oder schleimige Außerirdische auf dem Cover sind, lockt mich das ebenso wie Zombies oder Killerkrokodile. Bei neueren Filmen führt das im Kino meist zu Enttäuschungen (Transformers, Sky Captain And The World Of Tomorrow, Alien vs. Predator), deswegen warte ich bei Großproduktionen mittlerweile bis zur DVD-Veröffentlichung. Die meisten Perlen finden sich ohnehin in den Kleinproduktionen.
Und da ich hier grad eh nichts texte, was Du nicht längst wüsstest, belasse ich es mal bei diesem Kurzanriss!
emmi
22. April 2012 at 11:49
Haha meinst du diese Kaffeesachen aus der Schweiz? Ja, die kenne ich. Daher hab ich aber nicht den Namen.
Whoknows
22. April 2012 at 16:03
Emmi hat nichts mit Kaffee zu tun, das sind Milchprodukte. Da fühlt sich der Schweizer doch glatt beleidigt und lässt dich nicht die “Heidi” spielen, nicht einmal den Alp-Öhi.
Intergalactic Ape-Man
22. April 2012 at 16:12
Naja, Emmi hat schon recht. In Deutschland gibt es von dieser Firma eigentlich nur so überteuerte Eiskaffee-Miniaturen im Kühlregal.
Judith
22. April 2012 at 17:55
Isch habe disch getägged. Damit du mal wieder was zu tun hast.
Genzel
23. April 2012 at 15:26
Also, Ninjas gelten da natürlich absolut. Aber es wird auch jeder Film besser, wenn U-Boote darin vorkommen. Und natürlich: Ein Film mit William Shatner ist intrinsisch besser als einer ohne.
Intergalactic Ape-Man
23. April 2012 at 19:28
Also U-Boote sind mir jetzt noch nicht so geläufig. Wo trifft man die denn besonders gut an, also außer jetzt bei Bond, Seagal, U 2000 – Tauchfahrt des Grauens usw.?
Whoknows
23. April 2012 at 20:00
“The Hunt for Red October” (1990). Eindeutig, entschieden, definitiv. – Auch wenn wir Schweizer euch sonst nur diese widerlichen Eiskaffee-Miniaturen rüberwachsen lassen. Ihr habt euch ja revanchiert: Bei uns schiessen Aldi- und Lidl-Geschäfte aus dem Boden. Ach ja: Und “Ice Station Zebra” (1968) mit Hudson’s Rock persönlich.
Manfred Polak
24. April 2012 at 23:04
Ich hoffte jetzt eigentlich, das Du uns etwas über die Schweizer U-Boot-Flotte im Bodensee, Genfer See, Zürichsee etc. enthüllst. Aber wahrscheinlich ist das streng geheim (weshalb man auch noch nichts davon gehört hat), und Du willst natürlich kein zweiter Vanunu werden.
Zu den essentiellen U-Boot-Filmen gehört natürlich auch noch OPERATION PETTICOAT von Blake Edwards (der mit dem rosaroten U-Boot und mit dem Funker Hornsby). Ach ja, ein gewisser Herr Petersen soll auch mal einen U-Boot-Film gemacht haben.
Whoknows
25. April 2012 at 02:32
Natürlich: Wer “Operation Petticoat” nicht kennt, hat wrklich etwas aufzuholen,
– Womit man das vom Affenmann in Zweifel gezogene Subgenre augenblicklich noch weiter aufteilen könnte: Tucken auf dem U-Boot. Tony Curtis, Rock Hudson, Herbert Grönemey – Ups, den letzten nehme ich zurück.
Dass unser aller Manfred nichts von unserer Flotte im Bodensee bemerkt, liegt übrigens daran, dass alle Kräfte damit beschäftigt sind, die Österreicher vom Eintritt in die Schweiz abzuhalten. Deutsche sind mittlerweile als Arbeitskräfte willkommen. Man findet sie als Arzt im Spital, als Bardame im Nachtclub, als Klofrau aufm Bahnhof… – 1977 wollten wir sie ja mal mit einem Loch Ness im Vierwaldstättersee vertreiben; aber Kurt Felix erwies sich als erfolglos.
Genzel
24. April 2012 at 10:17
Ja, der U-Boot-Film ist als Subgenre noch nicht vollständig etabliert. Ich empfehle – ganz mainstreamig: CRIMSON TIDE von Tony Scott. Ganz trashig: SIRENE I von Juan Piquer Simón (siehe Review auf dem Dachboden). Ganz klassisch: RUN SILENT RUN DEEP von Robert Wise, mit Clark Gable und Burt Lancaster. Ganz amüsant: MISSION ROHR FREI mit Kelsey Grammer. Und – einer meiner Lieblingsfilme – unglaublich albern, durchgeknallt, schräg, kreativ und brilliant blöd: U-BOOT ACADEMY mit Bill Pullman.
Und zwischendurch natürlich mal wieder SILENT SERVICE am C64 spielen!
El Tofu
26. April 2012 at 22:35
Dinos reizen eigentlich immer, oder bei Aktuellen Filmen finde ich es sehr sympathisch wenn das Cover gezeichnet wurde und nicht mit Photoshop zusammengeschustert.
Das intergalaktische Jahr 2012: Die Jäger von Ape-O-Kalypso | Intergalaktische Filmreisen