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Western Union – Der Überfall der Ogalalla (1941)

Originaltitel: Western Union
Deutscher Alternativtitel: Überfall der Ogalalla; Western Union – Der Überfall der Ogalalla
Produktionsland: USA
Produktionsfirma: 20th Century Fox
Erstaufführung: 31.01.1941, New York City, New York, USA
Regie: Fritz Lang
Autor: Zane Grey (Roman), Robert Carson, Jack Andrews, George Bruce, Horace McCoy
Produktion: Harry Joe Brown, Darryl F. Zanuck
Musik: David Buttolph
Kamera/Schnitt: Edward Cronjager, Allen M. Davey, Robert Bischoff, Gene Fowler Jr.
Special Effects: William F. Mittlestedt, Ben Southland
Stunts: Yakima Canutt, Tommy Coats, John Epper, Sid Jordan, Kermit Maynard, Frank McGrath, George Plues
Darsteller: Robert Young (dt. Erik Ode), Randolph Scott (dt. Axel Monjé), Dean Jagger (dt. Konrad Wagner), Virginia Gilmore, John Carradine, Slim Summerville, Chill Wills, Barton MacLane (dt. Walther Süssenguth), Russell Hicks, Victor Kilian, Minor Watson, George Chandler, Chief John Big Tree, Chief Thundercloud, Iron Eyes Cody, Charles Middleton u.a.

Datenbanken: OFDb, IMDb, Wikipedia, Moviepilot

Inhalt: Nachdem der auf der Flucht lebende Kriminelle Vance Shaw (Randolph Scott) dem Western Union Pionier Edward Creighton (Dean Jagger) das Leben gerettet hat, gibt dieser ihm eine Chance durch eine Anstellung. Auf einem Trek wollen sie die Telegraphenleitung zwischen Omaha und Salt Lake City verbinden. Während der Reise werden weniger die Indianer zum Gegner, als von den Südstaaten finanzierte Guerillas, die Bauvorhaben der Western Union sabotieren sollen. Schließlich muß sich Vance Shaw den ihn stets verfolgenden Dämonen seiner Vergangenheit stellen.

Kritiken zu Western Union – Der Überfall der Ogalalla:

In Western Union verschmilzt amerikanische Geschichte mit den Themen und Geschicken der deutsch-österreichischen Lichtgestalt Fritz Lang zu einem unterhaltsamen Film, dessen Tiefgängigkeit zwar nicht belastet, aber das Werk doch deutlich vom Durchschnitt differenziert.
Es gleicht einer Tragödie, wie Lang die eigenwillige Hauptfigur inszeniert, die sich den Menschen, die auf gewisse Weise sein Herz berühren, kaum offenbaren möchte. Sein Ringen mit den Dämonen von Gestern wird beeinflußt durch seinen Fluchtversuch, als die ihn gefangenhaltende Bande loszieht um per Brandstiftung eine Feuersbrunst im Lager der Western Union zu entfachen. Als er sich schließlich seinen Erzfeinden stellt, behindern ihn Verletzungen an den Händen, ähnlich wie Sergio Corbucci später seinen Django durch eine zynische Auffassung von Gerechtigkeit leitet.

Intergalactic Ape-Man auf Intergalaktische Filmreisen
(Abgerufen am 20.05.2013)

Was oberflächlich für Schmunzler sorgt, lässt darunter noch viel stärker klar werden, dass der zivilisierte, hochgebildete Osten den Wilden Westen zähmen kann und wird. [...] Dass sich der Gesetzlose hier nicht einfach nur zwischen seinem Arbeitgeber und irgendwelchen Kumpels entscheiden muss, wird erst im letzten Akt enthüllt und lässt die dramatische Fallhöhe des ambigen Antihelden umso stärker anwachsen. [...] So wird auch der wie ein positives Ende wirkende Schluss mit kritischen Tönen unterlegt.

MMeXX auf Online Filmdatenbank
(Abgerufen am 15.06.2013)

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Den Affen-Kanon gibt es auch als Liste bei Moviepilot und der IMDb.

One comment on “Western Union – Der Überfall der Ogalalla (1941)

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