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Engel, die ihre Flügel verbrennen (1970)

  • Originaltitel: Engel, die ihre Flügel verbrennen
  • Regie: Zbynek Brynych
  • Autor: Herbert Reinecker
  • Darsteller: Jan Koester, Susanne Uhlen, Nadja Tiller, Jochen Busse, Werner Kreindl, Siegfried Rauch, Karl-Otto Alberty, Hertha von Walther, Ellen Umlauf, Harald Baerow, Liane Hielscher, Manfred Spies, Wolfgang Völz, Fred Albert, Dieter Barell, Ursula Blauth, Robert Fackler, Alexander Hell, Ruth Küllenberg, Yvonne Remée, Gert Wiedenhofen
  • Erstaufführung: 18.09.1970, Deutschland
  • Produktionsland: Deutschland
  • Produktionsfirma: Caro-Film
  • Produktion: Dieter Graber, Walter Tjaden, Ulrich König
  • Regieassistent: Sigi Rothemund
  • Kamera: Josef Vanis
  • Schnitt: Sophie Mikorey, Rosina Chromec
  • Musik: Peter Thomas

Soundtrack

  • Peter Thomas Sound Orchestra feat. James Darvin – Angels Who Burn Their Wings
  • Peter Thomas Sound Orchestra – Modern Sex

Datenbanken: OFDb, IMDb, Filmportal, Moviepilot
Ergänzend: Zbynek Brynych im Gespräch mit Stefan Ertl und Rainer Knepperges (1994)

Inhalt: In einem Münchner Luxus-Apartementhaus wird ein Mord begangen. Dieses Gebäude beherbergt eine egozentrische Elterngeneration, einen Lynchmob, Teenager, die sich nach Aufmerksamkeit sehnen und vor allem ein Mädchen, welches sich gelangweilt einen Fluchtweg aus der Co-Existenz zur mütterlichen Lebenslust herbeiwünscht.

Kritiken zu Engel, die ihre Flügel verbrennen:

Ein prismischer Taumel durch einen goldenen Käfig von zeitgenössisch-moderner Architektur beherbergt ein dystopisches Kammerspiel voller Lebenswehmut. In Engel, die ihre Flügel verbrennen dient der trivial kolportierte Krimi der Darstellung eines dekadenten Mikrokosmos einer selbstbezogenen Gegenwart nach dem Wirtschaftswunder und der sexuellen Revolution.

Intergalactic Ape-Man auf Intergalaktische Filmreisen
(Abgerufen am 21.06.2013)

Engel, die ihre Flügel verbrennen schleudert uns hinein in [...] ein futuristisch anmutendes, bedrohliches München bei Nacht, in die Anonymität eines riesigen Appartementhauses, in eine Welt nach 1968, aber in der nahen Zukunft. [...] Ein dekadentes Großbürgertum hat die Freizügigkeit der Jugend für sich vereinnahmt. [...] Es ist der Film, der den Spieß umdreht und tatsächlich der Annahme folgt, dass die 68iger sich ins genaue Gegenteil ihrer Ausgangsposition verkehren könnten.

Christoph auf Eskalierende Träume
(Abgerufen am 21.06.2013)

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Den Affen-Kanon gibt es auch als Liste bei Moviepilot und der IMDb.

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