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Ghost in the Shell (1995)

Ghost in the Shell Blu-ray von Nipponart
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In Ghost in the Shell ist Cyberware Mode. Fast alles können Ärzte tunen. Nur wenige Hirnzellen, die in einer als “Shell” bezeichneten Kapsel gelagert sind, müssen als menschliche Essenz des Cyberware-Trägers übrig bleiben. Eine Computermatrix verbindet die Menschen, doch sie macht die Cyberpunks auch angreifbar für Hacker wie den Puppenspieler. Nicht nur den Körper seiner Opfer kontrolliert er, um die Politik aufzumischen. Er manipuliert und löscht auch Erinnerungen. Stets in Gefahr ist auch die Polizistin Motoko Kusanagi, die sich bis zum Maximum ihres menschlichen Körpers entledigt hat und dem Puppenspieler mit ihrer Spezialeinheit dicht auf den Fersen ist.

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Kritiken zu Ghost in the Shell

Aufgrund der Überzeugung, daß die Digitaltechnik sich als Werkzeug der Kunst unterzuordnen habe, entstand mit Ghost in the Shell ein homogenes Meisterwerk, welches letztlich einen der Scheitelpunkte auf dem Weg zur volldigitalen Animation darstellt.
Im Making of wird dies mit zwei Sätzen zusammengefasst: “Ein digitales Bild zielt auf das Unspektakuläre, Selbstverständliche. Denn nur wenn das Bild im Werk lebt, kann es einen Wert erlangen.” Diese Philosophie unterstreicht getragen von den gewählten Klängen Kenji Kawais nochmals den internen Konflikt des Films, in dem hadernde Cyborgs mit der Wahrnehmung der eigenen Existenz kämpfen. Die Abhängigkeit von der Technik wird auf persönlicher, politischer wie global existenzieller Ebene transzendiert.

Intergalactic Ape-Man auf Intergalaktische Filmreisen
(Abgerufen am 22.12.2014)

GHOST IN THE SHELL ist zwar auf der einen Seite harte SF mit einigen Action-Momenten, futuristischer Technologie und Waffen, doch begeistert der Film in erster Linie in seinen überwiegend langsamen, beinahe stehenden Momenten und Einstellungen, die einen Einblick in eine zukünftige Gesellschaft und die Gedankenwelt ihrer Individuen bieten. Unterlegt sind diese fast meditativen Augenblicke von den hypnotischen Klängen Kenji Kawais, dessen Hauptthema zur Hymne des Films geworden ist, die bereits im Intro, bei welchem wir die Entstehung eines Cyborgs mitverfolgen, die richtige Stimmung zu den Bildern liefert.

Indy auf Indyfilmblog
(Abgerufen am 21.12.2014)

Die Zeichnungen sind auch nach fast 20 Jahren noch nicht verjährt, die mystisch angehauchte chorale Musik von Kawai Kenji trägt ihren Teil dazu bei. Immerhin schafft es Oshii in seiner kurzen Zeit, einen faszinierenden – und zugleich auch von Blade Runner beeinflussten – Einblick in Shirows Cyberpunk-Welt zu verschaffen. Ohne dass man als Zuschauer hinsichtlich der inhaltlichen Verflechtungen auf der Strecke bleibt.

Flo Lieb auf Symparanekronemoi
(Abgerufen am 21.12.2014)



  • Originaltitel: Kôkaku kidôtai
  • Deutscher Alternativtitel: Ghost in the Shell
  • Regie: Mamoru Oshii
  • Autor: Kazunori Itô, Masamune Shirow (Manga)
  • Japanische Synchro: Akio Ôtsuka (Batô), Atsuko Tanaka (Motoko Kusanagi), Iemasa Kayumi (Der Puppenspieler), Kôichi Yamadera (Togusa), Maaya Sakamoto (junge Motoko Kusanagi), Masato Yamanouchi (Minister), Mitsuru Miyamoto (Mizuho Daita), Tesshô Genda (Chief Nakamura), Tamio Ôki (Chief Aramaki), Yutaka Nakano (Ishikawa), Shinji Ogawa (Diplomat), Kazuhiro Yamaji (Müllmann), Shigeru Chiba (Müllmann), Atsuko Hayashida (Operator), Ginzo Matsuo (alter Mann), Hiroshi Yanaka (Leichenbeschauer), Masakazu Namaki (Dr. Willis), Masamichi Sato (Fahrer), Sanryo Odaka (Techniker), Takashi Matsuyama (Krimineller), Toshiki Kameyama (Scharfschütze), Yuji Ueda (“Assault-unit operator”)
  • Deutsche Erstsynchro (Splendid Synchron): Volker Wolf (Batô; Ishikawa), Luise Charlotte Brings (Motoko Kusanagi), Renier Baaken (Der Puppenspieler), Gregor Höppner (Togusa), Reinhard Schulat-Rademacher (Chief Nakamura), Hans-Gerd Kilbinger (Chief Aramaki), Peter Harting (Müllmann)
  • Deutsche Zweitsynchro (Hermes Synchron): Tilo Schmitz (Batô), Christin Marquitan (Motoko Kusanagi), Detlef Bierstedt (Der Puppenspieler), Klaus-Peter Grap (Togusa), K. Dieter Klebsch (Minister), Karl Schulz (Chief Nakamura), Hasso Zorn (Chief Aramaki), Erich Räuker (Ishikawa), Helmut Gauß (Diplomat), Gerald Paradies (Müllmann), Michael Deffert (Müllmann), Ernst Meincke (“Wissenschaftlicher Leiter”)
  • Erstaufführung: 18.11.1995, Japan
  • Produktionsland: Japan
  • Produktionsfirma: Bandai Visual Company, Kodansha, Production I.G.
  • Produktion: Ken Iyadomi, Mitsuhisa Ishikawa, Shigeru Watanabe
  • Kamera: Hisao Shirai
  • Schnitt: Shigeyuki Yamamori, Shuichi Kakesu, Tsuyoshi Imai, Yayoi Ohtake
  • Musik: Kenji Kawai
  • Charakterdesign: Hiroyuki Okiura

Infos: OFDb, IMDb, Wikipedia, Moviepilot, Animenetwork, Trailer

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